Fast alle Kulturen wissen sie zu schätzen und praktizieren sie regelmäßig – die Meditation (Ausrichtung zur Mitte). Jedoch könnten die Gründe für das „Still werden“ unterschiedlicher gar nicht sein, denn: Mediation ist nicht gleich Meditation. Während die einen meditieren, um einfach „innerlich abzuschalten“ und zur Ruhe zu kommen, wollen andere ihre „Achtsamkeit“ üben, um ihrer Erleuchtung entgegen zu meditieren. Kaum eine andere spirituelle Praxis kennt so viele Unterformen wie die Meditation.

 

Welche Meditationsformen gibt es?

 

Sowohl die Christen als auch die Buddhisten und Hinduisten wissen die Meditation zu schätzen. Die Meditationstechniken der Kulturen sind unterschiedlich, haben aber dennoch ein gemeinsames Ziel: Glück und Zufriedenheit im eigenen Leben erfahren.

 

Im Großen und Ganzen sind vor allem diese Meditationstechniken bekannt:

 

Secret Meditation

Aktive Meditation

Stille- und Ruhemeditation

Achtsamkeitsmeditation

Transzendentale Meditation

Tantra

Yoga

Zen-Buddhismus

Geh Meditation

Tanz Meditation

 

 

Secret Meditation

 

Rhonda Byrne wurde fast über Nacht mit ihrer The Secret Verfilmung und ihrem gleichnamigen Buch bekannt. Die Botschaft von Rhonda Byrne ist einfach – und viele haben auf ein solches Patenrezept geradezu gewartet: Erschaffe dir dein Leben selbst! Deine Wünsche können wahr werden, du musst nur daran glauben. Das Gesetz der Anziehung funktioniert immer. Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum …

 

Zu schön, um wahr zu sein? Keinesfalls! Auch Sie können Ihren ganz eigenen Lebenstraum leben. Und Sie können jetzt damit beginnen. Wie? Mit der Secret Meditation.

 

Die Secret Meditation, was ist das?

 

Die Secret Meditation soll dir nicht nur helfen, deine Träume zu verwirklichen, sie soll dich zu dir selbst führen. Sie soll dir aber auch helfen, dir selbst, deinem Bauchgefühl und vor allem deiner Intuition zu vertrauen. Du bist der Macher deines Lebens. Du kannst entscheiden, welches Leben du führen möchtest. Und wenn dir dein jetziges Leben nicht gefällt: Dann ändere es – und zwar jetzt! Die Secret Meditation wird dir dabei helfen, mehr und mehr Vertrauen in dich und deine Fähigkeiten zu setzen; sie wird dich ruhig werden lassen, wenn du Ruhe brauchst; sie wird dich energetisieren, wenn du Energie brauchst – und – sie wird dir zeigen: Höre auf dich, erkenne dich, denn du bist der Schöpfer deines Lebens – und dieses Leben kann eine wunderbare Erfahrung für dich sein!

 

 

Aktive Meditation

 

Um der Lebensweise des modernen Menschen zu entsprechen, sind Meditationsformen entwickelt worden, die nicht auf Stille und Passivität setzen, sondern mit denen man durch körperliche Bewegung und Interaktion mit der Außenwelt zu sich selbst finden kann. In einer Welt, in der Lärm, Geschwindigkeit und mediale Überreizung zum Alltag der meisten Menschen gehören, kann die Aktive Meditation in ihren verschiedenen Ausrichtungen auch Vorbereitung auf eine kontemplative Phase der Meditation sein. Körperliche Ausarbeitung hilft dabei, das Bewusstsein in einen geeigneten Zustand der Bereitschaft zu bringen. Die Aktive Meditation ermöglicht keine Innenschau, wohl aber ein psychophysisches Übereinkommen mit sich selbst. In der aktiven Meditationsphase werden störende Energien abgeschüttelt, weggetanzt und ausgeatmet. Die Stimmen des Alltags verstummen und Körper und Geist geraten in Frieden mit sich selbst. Oft werden Tanz oder Sport zu den Aktiven Meditationen gezählt. Geführte Meditationen für Anfänger beginnen deshalb häufig mit körperlicher Aktivität und enden in einer der traditionellen Ruhepositionen. Große Verbreitung fand diese Kombination unter anderem als Dynamic Meditation und Kundalini Meditation auch durch die Lehren des Mystikers Osho. Aktive Meditation ist jedoch kein neues Konzept – unter anderem binden die traditionellen Praktiken den Zen-Buddhismus, Yoga, den Körper und den achtsamen Umgang mit der Außenwelt schon seit vielen hundert Jahren in die Meditation mit ein.

 

 

Stille- und Ruhemeditation

 

In vielen Kulturen ist das Verharren in Stille zu einer wichtigen Form der Meditation geworden. Ob christliche Contemplatio oder buddhistische Shamata – immer handelt sich um eine grundlegende Suche nach äußerer und innerer Stille. Die ruhige, meist sitzende Körperhaltung spiegelt den Versuch wider, während der Meditation auch die Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen. Zu Beginn der Meditation strömen meist noch Alltagsgedanken und visuelle Eindrücke durch das Gehirn – das Tagesbewusstsein ist voll aktiv. Ziel der Ruhemeditation ist es, diese Gedanken anzunehmen und – ohne auf sie zu reagieren – auslaufen zu lassen. Sobald der Meditierende Herr über seine Gedanken wird – sprich, die Gedanken und Emotionen auftauchen und wieder gehen lässt-, breitet sich in ihm ein Wohlgefühl und eine „Innere Ruhe“ aus. Die Meditation lässt das Bewusstsein nach einiger Übung in „die Wolke des Nichtwissens“ eintreten, wie es in der christlichen Mystik formuliert wird. Es erweitert sich in diesem Zustand, tritt in Verbindung mit der kosmischen oder göttlichen Stille und wird empfänglich für neue Fragestellungen, feinere Wahrnehmung und höhere Bewusstseinsfrequenzen. Damit bildet die Stille- und Ruhemeditation eine Art Grundlage für weitere Meditationsschritte, welche die Selbsterfahrung und Selbstprogrammierung – zum Beispiel im Sinne von „The Secret“ – zum Ziel haben. Die Hauptintention der Stillemeditation ist es jedoch, den „beruhigten Geist“ auch im Alltag wirken zu lassen. Der Meditierende soll lernen, den Zustand der Ruhe auch nach der Meditation halten zu können und dauerhaft zu stabilisieren. Diesen Schritt bezeichnet man im Sinne der Meditation als Bewusstseinserweiterung.

 

 

Achtsamkeitsmeditation

 

Wie die Stille- und Ruhemeditation ist auch die Achtsamkeitsmeditation für den Einstieg in die Meditation gut geeignete. Im Buddhismus ist sie als sogenannte Vipassana Meditation eine der ältesten Meditationsformen, die auch unter Laien über die Jahrhunderte stark verbreitet war. Bei der Achtsamkeitsmeditation wird nicht mit außergewöhnlichen Bewusstseinszuständen oder speziellem Wissen gearbeitet, sondern allein mit der achtsamen Wahrnehmung konkreter Vorgänge. Sie basiert auf der Wahrnehmung des eigenen Atems. Während der Meditation wird in einer entspannten, meist sitzenden Körperhaltung dem Rhythmus des Luftstroms, der Bewegung des Brustkorbs und der Bauchdecke sowie dem Atemstrom in den Nasenlöchern Aufmerksamkeit gewidmet. Manche Techniken der Achtsamkeitsmeditation beziehen auch die bewusste Durchschreitung des ganzen Körpers mit ein.

Der während der Meditation in die Stille einbrechende Gedankenstrom wird zugelassen und mit dem nächsten Atemzug wieder abgegeben. Auf die Impulse des Gehirns wird also nicht wie gewohnt reagiert. Der Meditierende lässt vielmehr die Impulse unter achtsamer Beobachtung durch das Bewusstsein fließen. Die Aufmerksamkeit kann bei fortgeschrittener Meditation auch auf diese geistigen und seelischen Vorgänge gerichtet werden.

Doch von Anfang an dient die Achtsamkeitsmeditation der tieferen Einsicht in die intuitiv erfassbare Wahrheit und damit der Befreiung von Ängsten, Illusionen und Abhängigkeiten. In diesem Sinne wird die Achtsamkeitsmeditation auch im Zusammenhang mit Alternativmedizin und Suchtbehandlung sowie in Verbindung mit modernen Methoden der Selbsterfahrung wie The Secret genutzt.

 

 

Transzendentale Meditation

 

Diese Form der Meditation unterscheidet sich vor allem darin, dass sie in eine umfassende, ideologieähnliche Weltanschauung eingebunden ist. Die Transzendentale Meditation eine geschützte Marke. Diese Technik darf nur von ausgewiesenen TM-Lehrern gelehrt werden und ist kostenpflichtig. Gründer der zugehörigen Bewegung „Globales Land des Weltfriedens“ war Maharishi Mahesh Yogi. Die Transzendentale Meditation bezieht sich nicht nur auf das Glück des Individuums, sondern strebt einen globalen Zustand der Erlösung an. Maharishis Behauptung, Transzendentale Meditation sei der einzige Weg, rückt die Bewegung in den Bereich des Sektiererischen.

Die Meditation selbst wird in einer ruhigen Sitzposition ausgeführt und beruht auf der Wiederholung eines vom Lehrenden individuell für den Schüler ausgewählten Wortes aus dem Sanskrit. Es wird empfohlen, diese Grundübung der Transzendentalen Meditation zweimal am Tag eine halbe Stunde lang zu praktizieren. Der so zur Ruhe kommende Geist lässt den Alltag hinter sich und gelangt in einen Zustand, den die TM-Bewegung pures Bewusstsein nennt und als wahres Selbst des Menschen bezeichnet. Dieser Zustand kann mit etwas Übung aus der Meditation in den Alltag hineingenommen werden. Weiterführend werden sogenannte Sidhis, übernatürliche Fähigkeiten und Yogisches Fliegen, gelehrt. Im Falle der Transzendentalen Meditation ist sogar wissenschaftlich ein positiver Effekt sowohl auf die Gesundheit wie auch auf die Psyche festgestellt worden. Der Maharishi-Effekt sieht allerdings auch vor, dass eine größere Anzahl von Meditierenden an einem Ort Auswirkung auf das direkte soziale Umfeld haben: So soll die Transzendentale Meditation zum Beispiel die Rate von Unfällen und Verbrechen mindern.

 

 

Tantra

 

Das heute in Europa praktizierte Neo-Tantra basiert auf der philosophischen Strömung des Hinduismus´, der traditionellen Tantra-Meditation und verschiedenen semitherapeutischen Ansätzen. Ursprünglich geht es im Tantra um die sinnliche und zugleich spirituelle Erkenntnis der höchsten Wirklichkeit, die sich in der physischen Welt zeigt. Auch der Mensch ist eine energetische Manifestation dieses göttlichen Prinzips. Wichtige Elemente des Tantras sind die Chakren und das Kundalini. Körper und Kosmos stehen auf eine fast magische Weise in enger, göttlicher Verbindung. Tantrische Meditation zielt auf die Erfahrung dieser Einheit. Deshalb spielt die Sexualität in der tantrischen Symbolik eine große Rolle. In der Praxis werden Meditation, Visualisierung von Gottheiten, Kundaliniyoga und sehr selten auch sexuelle Vereinigungen durchgeführt, die jedoch in keiner Weise orgiastischen Charakter haben. In der Meditation wird mit Mandalas, Mudras und Mantras gearbeitet.

Für die westliche, oft auch stark kommerzialisierte Praxis des Tantras ist vor allem die sexuelle Erfahrung der Einswerdung die spirituelle Komponente des körperlichen Liebesaktes grundlegend. Die im Hinduismus und Buddhismus gemeinte Gotteserfahrung in der eigenen Körperlichkeit wird damit therapeutisch für europäische Bedürfnisse übersetzt. Tantrische Meditation bedeutet hier oft im heilenden Sinne, achtsam und liebevoll mit dem eigenen und dem fremden Körper umzugehen. In der seriösen tantrischen Meditation ist hier selten der Geschlechtsakt gemeint. Vielmehr werden die kosmischen Gottheiten Shiva und Shakti in ihrer Vereinigung zum Thema von Meditationen. Die spirituell gefärbte Zärtlichkeit soll die Paare für eine tiefer erlebte Sinnlichkeit vorbereiten.

 

 

Yoga

 

Die spirituelle Lehre des Yogas wurzelt im indischen Buddhismus und Hinduismus. Hier wird die Seele als Reisender im Wagen des Körpers verstanden: Die fünf Sinne sind als Pferde vorgespannt und der Verstand lenkt. Das Geschirr des Seelenwagens wird im Sanskrit Yoga genannt. 700 Jahre vor Christus entstanden mit den Upanishaden-Schriften die Grundlagen einer Philosophie, die den Weg zur Erleuchtung durch Meditation beschreibt. Ethische Grundsätze sowie Wege der Askese und Einkehr bildeten die Grundlage. Heute versteht man vor allem die körperlichen Übungen in Verbindung mit Atemmeditationen und Ruhephasen, die Asanas, als Yoga. Diese in der westlichen Welt überall praktizierten Methoden der Meditation, wie beispielsweise der oft praktizierte Sonnengruß, entstanden erst im Laufe der Jahrhunderte. Sie machen nur einen kleinen Teil der ursprünglichen Yoga-Lehre aus. Die Körperübungen waren zunächst nur zum körperlichen Training und zur Vorbereitung auf die lange, anstrengende Meditation im Lotussitz gedacht. Später erkannte man auch im traditionellen Yoga den Zusammenhang von körperlicher Betätigung und seelischer Ruhe. Gelassenheit und – in spiritueller ausgerichteten Yogaformen – ein gleichmäßiger Energiefluss zwischen den Chakren des Körpers sind heute das Ziel der Meditation. Askese und Rücknahme aus der sinnlichen Welt spielen kaum noch eine Rolle. Inzwischen sind durch die Vermischung von Yoga, Meditation und Wellness unzählige Schulen mit nur teilweise spirituellen Zielen entstanden.

 

 

Zen-Buddhismus

 

Die Meditation im Zen führt nicht zu inneren Räumen oder Seelenzuständen, die von der Außenwelt abgelöst sind. Im Zen geht es um den Einklang des Menschen mit der Wirklichkeit. Die Gewohnheit, sich in die Zukunft zu projizieren, etwas erreichen zu wollen, für etwas, was noch nicht ist, zu kämpfen, wird in der Meditation des Zen-Buddhismus abgelegt. Stattdessen geht es um den achtsamen Umgang mit dem, was im Hier und Jetzt Wirklichkeit ist. Traditionelle Zen-Praktiken führen zur Leerung des Ichs und zum Einschwingen in das Jetzt, in dem sich alle unvereinbar scheinenden Einzelaspekte in einem Punkt vereinen. Die Grenzen zwischen dem Ich und dem Außen sowie zwischen allen Gegensätzen lösen sich auf. Das Zazen (die Sitzmeditation) oder das Kinhin (die Gehmeditation) werden durch Lesen, Rezitieren oder Samu ergänzt. Samu bezeichnet jede achtsame Tätigkeit. Dabei sind die alltäglichsten Handlungen zur Meditation geeignet. Ob es das Anlegen oder die Pflege eines Gartens ist, Küchendienste oder jede andere nebensächlich erscheinende Handlung – alles kann mit Achtsamkeit und in meditativer Hingabe an die Gegenwart vollzogen werden. Zen ist nie theoretisch, sondern eine aktive Form der Meditation: Während das Selbst wertfrei beobachtet wird, soll die Aufmerksamkeit für die Wirklichkeit geschult werden. Das Ziel des Zen-Weges ist, das Ego aufzugeben. Dadurch soll sich die Sicht auf das Leben und die Welt drastisch ändern. Das Resultat ist bestenfalls die völlige Hingabe und das Weilen im göttlichen Augenblick: Ich und die Welt sind EINS – es gibt nur EIN Bewusstsein!

 

 

Geh – Meditation

 

Einfache, rhythmische Bewegungsabläufe sind vielen aktiven Meditationsformen zu eigen. Die im Alltag naheliegende Gehbewegung wird in vielen Kulturen auch zur Selbstbesinnung genutzt. Abgesehen vom einfachen, zweckfreien Spaziergang oder Wandern, bei dem sich der Geist über die Außenwahrnehmung auf sich selbst besinnen kann, gibt es sowohl in der christlichen als auch in der asiatischen Tradition Meditationsformen, die ihren Hauptfokus auf der Geh-Meditation haben.

 

Prominent sind in den letzten Jahren auch die christlichen Pilgerwege geworden. Auch die mittelalterlichen Kreuzgänge in den Klöstern sind solche Wege, bei denen es für die betenden Glaubensanhänger kein Ankommen gibt, sondern nur ein Transzendieren des Augenblicks. Schritt für Schritt wird der Kreis des irdischen Leidensweges abgegangen, der schließlich zur Erlösung führt. Im Zen heißt die Geh-Meditation Kinhin. Auch Buddha widmete sich noch nach seiner Erleuchtung täglich der Geh-Meditation.

 

Für Anfänger ist besonders die körperlich anstrengende Sitz-Meditation leichter, wenn sie im Wechsel mit Gehbewegungen praktiziert wird. In der Zen-Praxis ist das durchaus üblich. Eine geführte Geh-Meditation kann auch in den Büchern des Tibeters Tich Nhat Hanh (populärer Vertreter dieser Meditationsform) nachgelesen werden.

 

 

Tanz – Meditation

 

Oftmals als Vorbereitung auf die eigentliche Meditation, als Zwischenschritt und auch Nachbereitung dient der meditative Tanz. Berühmt sind die tanzenden Derwische, die sich im Tanz auf die ekstatischen Zustände mystischer Versenkung vorbereiten. Der Geist befreit sich in den kreisenden Bewegungen und der Körper gerät ins Zentrum der Weltwahrnehmung. Damit öffnen sich Geist und Sinne für die Meditation und die unmittelbare Vergegenwärtigung von kosmischer oder göttlicher Energie.

Als Weiterführung des Shiatsus, einer chinesischen Behandlungspraxis der Meridiane, wurde der meditative Tanz Ohashiasu entwickelt, der die Lebensenergie und Selbstheilungskräfte von Behandelndem und Patienten fördert und unterstützt. Modernere Meditationstechniken integrieren den Tanz in eine körperbasierte Meditation oder Trancearbeit. Hier tritt der therapeutische Effekt vor dem spirituellen oft in den Vordergrund. Teilweise werden heute auch traditionell-balkanische Schreit-Tänze für die Körperlockerung zwischen zwei passiven Meditationen ausgeführt.

 

Die Auswirkung von Bewegung und eventuell musikbegleitetem Tanz helfen, den Körper zu fühlen, in Kontakt mit seinen Gefühlen zu kommen und ihnen Ausdruck zu verleihen. Inzwischen kann man in vielen Tanzzentren Kurse in Tanzmeditation belegen: vom Archetypentanz über Tarottanz, Kreistanz, sacred dance bis zum Ertanzen der eigenen spirituellen Persönlichkeit. Viele Varianten sind denkbar. In der heutigen, eher körperfeindlichen Gesellschaft ist das ganzheitliche Erlebnis des Tanzens mit rhythmischen Ausdruckselementen eine der komplexesten Möglichkeit der spirituellen, aktiven Meditation.